Gemeinde Tamm

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Aktuelles aus Tamm

Ferien-Erlebnis auf der Streuobstwiese

Leckeres, Interessantes, Neues, Spannendes, Unbekanntes und Wissenswertes gab es zu entdecken – am 10. und am 11. August diesen Jahres. Naturerlebnis Streuobstwiese hieß es auch dieses Jahr wieder. Angemeldet hatten sich Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren. Jeweils einen halben Tag lang war es die Gelegenheit Kräuter und Vogelstimmen kennen zu lernen, Bienen fast hautnah zu erleben und zudem zu Basteln.

Zunächst schnupperten alle, die Nase in der Wiese vergraben, nach den verschiedenen Düften. Dann wurde Rotklee, Weißklee, Spitzwegerich, Breitwegereich, Schafgarbe, Löwenzahn und Brennnessel gezupft, gezwirbelt, gerieben und wieder beschnuppert. Und – natürlich probiert. Vor allem die Samen von Schafgarbe und Brennnesseln kamen bei vielen Kindern gut an. Gelernt wurde welche Kräuter und deren „Früchte“ essbar sind und dass diese im Salat, Quark oder Frischkäse sehr gut schmecken. Und medizinisch wertvoll können sie auch noch sein und so manches Zipperlein beim Abklingen unterstützen. Der Spitzwegerich als Erste Hilfe bei Schnakenstichen zum Beispiel. Auf dieser Entdeckungstour waren die Kinder nicht unbeobachtet. In den Bäumen rund um die Wiese leben verschiedene Vogelarten. Die hat man auch sehr gut vernommen und dann spielerisch verschiedene Vogelstimmen bzw. Vogelgesänge gelernt und „nachgesungen“. Plötzlich schallten auf der ganzen Wiese Kuckuck-, Raben-, Mäusebussard- und Uhu- Gesänge.

Mit diesem Wissen wurde nach einer Pause gelerntes gleich umgesetzt. Kräutersalz wurde hergestellt. Die gelernten Kräuter hatte „Frau Andrea“ bereits getrocknet mitgebracht. Etwas länger dauerte die Herstellung der „Schwirrbienen“. Aus verschiedenen Materialien durfte jedes Kind eine Biene herstellen die, dann mit einem schmalen Luftballonstreifen und einer langen Schnur versehen, durch die Luftgewirbelt wird. Und dann summt es laut. Und zum Ende des Tages ging es dann zum Bienenstock. Hier wurde Wachs erschnuppert, der Aufbau eines Bienenkastens bestaunt und beobachtet wie mit Rauch die Bienen „schläfrig“ gemacht werden. So dass alle sehr nah eine mit Bienen besetzte Wabe ansehen konnten. Das Beste kam aber zum Schluss – es wurde eine Königin gesehen und bestaunt. Whow. Das war ein super Abschluss für einen super Tag.

Vielen herzlichen Dank an Herrn Zwally für seine „Wiesen-Connection“. Wir haben ihn sehr vermisst – leider konnte er dieses Jahr nicht dabei sein. Und herzlichen Dank auch an unsere Streuobst- und Bienen-Pädagogin Frau Andrea Jung-Schäfer und Ihre Tochter Laurena für die schönen Tage mit einem tollen Programm!