Stadt Tamm

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Auf der Seite für Neuzugewanderte

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Für die Stadt Tamm ist die Integration, Partizipation und kulturelle Selbstentfaltung von Menschen unterschiedlicher Herkunft wichtig. Aus diesem Grund wurde eine Stabstelle zur Integrations- und Flüchtlingsarbeit und eine Billdungskoordinatorenstelle für Neuzugewanderte in Kooperation mit Remseck eingerichtet.
Mit der Förderung von interkulturellen Aktivitäten und Begegnungen sowie einer guten Zusammenarbeit der Verwaltung mit Institutionen, Initiativen und Personen in der Migrations- und Integrationsarbeit wird die Integration der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger mit und ohne Fluchthintergrund verantwortlich organisiert und gestaltet.

Wir möchten Sie auf dieser Seite über die aktuelle Lage in Tamm informieren und Ihnen weiterführende Informationen zur Verfügung stellen.

Interkulturelles Tamm

Durch die hohe Wirtschaftskraft in Baden-Württemberg und das Umwerben ausländischer Spezialisten durch Unternehmen ist unsere Region längst interkulturell geworden.

Im Vergleich zu anderen Bundesländern hatte Baden-Württemberg einen überdurchschnittlichen Ausländeranteil von 13,9% im Jahr 2015. Der Landkreis Ludwigsburg lag mit 16,31% leicht über dem Durchschnitt.

Momentan liegt die Einwohnerzahl der Stadt Tamm bei 12.873 Personen, von denen 13,36% nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Damit liegt Tamm im landesweiten Durchschnitt.

Integrations- und Flüchtlingsarbeit

Die Stelle der Integrationsbeauftragten stellt eine Querschnittsaufgabe dar. Wie alle anderen EinwohnerInnen Tamms, haben MigrantInnen mit allen städtischen Einrichtungen und Ämtern Kontakt. Deshalb ist die interkulturelle Öffnung der städtischen Regeldienste weiterhin zu unterstützen und voranzubringen: von den Kindergärten bis zum Altenhilfebereich, über das Wohnungswesen bis zum Meldewesen.

Die Integrationsbeauftragte arbeitet intern mit Ämtern der Gemeinde und des Landkreises zusammen. Extern kooperiert sie mit Vereinen und Institutionen, die im Integrations- und Migrationsbereich tätig sind. Dazu zählen auch die zahlreichen Ehrenamtlichen der Gemeinde, insbesondere TafF.

Übersicht der Aufgabenfelder:

  • Betreuung von Geflüchteten in der Anschlussunterbringung
  • Zusammenarbeit mit übergeordneten Behörden und Leistungsträgern
  • Steuerung der Integrationsarbeit der Gemeinde unter Einbindung aller gesellschaftlichen Akteure
  • Zusammenarbeit mit den ehrenamtlich Engagierten in der Flüchtlingshilfe (TafF)
  • Ansprechpartnerin für (Neu-)Bürgerinnen und Bürger

Für Rückfragen von Bürgerinnen und Bürgern stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Ansprechpartner
Raum 204
Tel.: 07141 / 606 139
f.voigt(@)tamm.org

Sprechstunde:
Montag: 14.00 - 16.00 Uhr
Dienstag: 09.00 - 11.00 Uhr
Außerhalb der Sprechstunde sind Termine nach telefonischer Absprache möglich

Bildungskoordinator für Neuzugewanderte

Bildung ist ein zentraler Bestandteil für die Integration von Neuzugewanderten in Deutschland. Durch Bildung wird Neuzugewanderten der Zugang zum Arbeitsmarkt und dem gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Bildung und Integration finden vornehmlich auf kommunaler Ebene statt und sind nicht erst seit 2015 höchst relevante Themen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den erhöhten Bedarf an Koordination erkannt und das Programm „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ initiiert. Das Projekt hat zum Ziel die Kommunen zu entlasten, nachhaltige Strukturen zu implementieren und Neuzugewanderten Perspektiven zu eröffnen.

Übersicht der Aufgabenfelder:

  • Herstellung von Transparenz über Bildungsakteure vor Ort und Bildungsangebote für Neuzugewanderte
  • Aufbau kommunaler Koordinierungsstrukturen und -gremien bei Nutzung und Erweiterung gegebenenfalls bestehender Strukturen
  • Beratung von Entscheidungsinstanzen der Kommune
  • Identifizierung und Einbindung der relevanten Bildungsakteure innerhalb und außerhalb der Kommunalverwaltung

Verantwortlicher:

Melike Kizilaslanoglu
Raum 111
Telefon: 07141 / 606 - 130

Flucht und Asyl

Momentan befinden sich 110 (Stand: Dezember 2019) Geflüchtete in Tamm, die in Wohnungen untergebracht sind. Dabei handelt es sich sowohl um Einzelpersonen, als auch um Familien. Die Geflüchteten werden von der Integrations- und Flüchtlingsbeauftragten der Stadt Tamm und Ehrenamtlichen von TafF betreut. Die Integrationsmanager des Landratsamts bieten außerdem wöchentliche Sprechstunden an und sind zusätzliche Ansprechpartner. Im Jahr 2020 muss die Gemeinde zusätzlich noch 20 Personen aufnehmen.

Das Schicksal der Menschen, die fliehen, bewegt unser Land. Viele engagierte Hauptamtliche, Kommunalpolitiker, Wohlfahrtsverbände und Ehrenamtlichen haben sich dem Thema in den vergangenen Jahren angenommen und immense Kräfte aufgewandt, um die Aufgabe der Integration zu stemmen.
Viele Fragen scheinen dabei trotzdem noch nicht genügend beantwortet worden zu sein: Wer sind die Flüchtlinge? Wieso kommen sie nach Deutschland? Was ist der Unterschied zwischen Flüchtling und Asylbewerber? Was bedeutet „Illegale“?

Aus diesem Grund haben wir für Sie weiterführende Informationen gesammelt:

Informationen und Arbeitshilfen für Ehrenamtliche

Möchten Sie sich ehrenamtlich in Tamm engagieren? TafF – Tamm aktiv für Flüchtlinge ist ihr Ansprechpartner.

Ehrenamtliche in Tamm leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen in Tamm. Sie schließen die Lücken, die Hauptamtliche des Landratsamtes und der Gemeinden bei der Betreuung nicht füllen können. Sie sorgen für den Zugang zur Gesellschaft und vermitteln die deutsche Sprache, wenn keine Berechtigung zum Sprachkurs vorhanden ist.

Um diese Arbeit leisten zu können, ist es wichtig, mit Informationen versorgt zu werden. Frau Sautter steht den Ehrenamtlichen bei Problemen selbstverständlich zur Verfügung und kann auf bestehende Informationsmaterialien hinweisen oder selbst beraten.

Trotzdem möchten wir hier bereits einige Materialien bereitstellen, die Sie bei Ihrer wichtigen Arbeit unterstützen sollen:

Weitere Ansprechpartner

Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung

Die AWO Stuttgart hat ein Beratungszentrum zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen eingerichtet. Dort kann unverbindlich festgestellt werden, ob der im Heimatland ausgeübt Beruf in Deutschland reglementiert ist, ob es einen passenden deutschen Referenzberuf gibt und welche Unterlagen für ein Anerkennungsverfahren benötigt werden. Außerdem gibt die AWO Stuttgart Auskunft über die zuständigen Stellen und gibt Hilfestellung während des Prozesses. Die Beratung ist kostenlos und findet auf Deutsch oder Englisch statt. Eventuell kann auch in einer anderen Sprache beraten werden. Sollten sie als Ehrenamtlicher oder Ehrenamtliche eine/einen GeflüchteteN betreuen, der/die weder Deutsch noch Englisch spricht, können Sie sich gerne an die Integrations- und Flüchtlingsbeauftragte Julia Sautter für weitere Unterstützung wenden.

Zielgruppe der Beratung sind:

  • Personen, die ihre ausländische Qualifikation anerkennen lassen möchten und im Regierungsbezirk Stuttgart leben
  • Personen, die bereits einen Antrag auf Anerkennung gestellt und eine Teilanerkennung bekommen haben
  • Migrationsberatungsdienste, Flüchtlingssozialdienste, Arbeitsagenturen und Jobcenter aus dem Regierungsbezirk Stuttgart

Weitere Informationen sowie Kontaktmöglichkeiten entnehmen Sie bitte der Internetseite der AWO Stuttgart.

ArrivalAid Stuttgart

ArrivalAid begleitet Flüchtlinge im Verlauf des Asylverfahrens. Ausgebildete Ehrenamtliche unterstützen die Flüchtlinge in ihrem Anhörungsverfahren mit einem dreistufigen Hilfsangebot. Dieses beinhaltet das vorbereitende Gespräch mit dem Asylsuchenden, die Begleitung zur Anhörung und die Nachbereitung des Termins. Wir sind davon überzeugt, dass auf diese Weise den Betroffenen wirkungsvoll geholfen werden kann.

Das Programm sieht keine Rechtsberatung vor, vielmehr geht es um Begleitung und Beistand im Asylverfahren. Bei Bedarf wird Rechtsberatung durch Beratungsstellen und versierte Anwälte vermittelt.

Für weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten besuchen Sie bitte die Homepage von ArrivalAid Stuttgart.