Aktuelles aus Tamm

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Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Sonntag, den 29. März 2020.   Die wesentlichen Änderungen im Überblick: · Die Notbetreuung für Kinder ist auch während der Ferienzeit gewährleistet. Voraussetzung bleibt, dass beide Erziehungsberechtigte oder die oder der Alleinerziehende in Bereichen der kritischen Infrastruktur im Sinne von § 1 Absatz 6 tätig und nicht abkömmlich sind. Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist. Die Entscheidung über die Zulassung einer solchen Ausnahme trifft unter Anlegung strenger Maßstäbe die Gemeinde, in der die Einrichtung ihren Sitz hat. · Die Schließung von Bildungseinrichtungen gilt nicht für Schulen der Altenpflege, Altenpflegehilfe, Krankenpflege, Krankenpflegehilfe, Kinderkrankenpflege, Entbindungspflege (Hebammen), Notfallsanitäter sowie Schulen zur Ausbildung von Medizinisch-technischen Assistenten und Pharmazeutisch-technischen Assistenten, soweit dort Schüler und Schülerinnen geprüft und unterrichtet werden, deren Abschluss oder deren Kenntnisprüfung im Rahmen des Anerkennungsverfahrens ausländischer Berufsabschlüsse bis spätestens 30. Mai 2020 erfolgen soll sowie für die Weiterbildung für Intensivkrankenpfleger. · Die ambulanten Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe, die Leistungen nach  §§ 67 ff. des Zwölften Buchs Sozialgesetzbuch  erbringen, sowie gemeindepsychiatrische und sozialpsychiatrische Einrichtungen und Dienste, die einem Versorgungsvertrag unterliegen, und ambulante Einrichtungen und Dienste der Drogen- und Suchtberatungsstellen, gehören jetzt auch zur kritischen Infrastruktur. · Zur kritischen Infrastruktur gehören nun ferner auch der Katastrophenschutz sowie die Einheiten und Stellen der Bundeswehr, die mittelbar oder unmittelbar wegen der durch das Corona-Virus SARS-CoV-2 verursachten Epidemie im Einsatz sind. · Einrichtungen des Polizeivollzugsdienstes, die zu Übungs- und Ausbildungszwecken sowie zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs erforderlich sind, sind nicht von Schließungen betroffen. · Poststellen und Paketdienste dürfen ihren Betrieb aufrechterhalten. Sie dürfen aber nicht in den unter § 4, Absatz 1 aufgelisteten zu schließenden Einrichtungen betrieben werden, wenn sie beim Umsatz nur eine untergeordnete Rolle spielen. Sie dürfen generell nicht in Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen, Frisöre, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege sowie Sonnenstudios betrieben werden. · Wenn eine Einrichtung nicht von den Schließungen betroffen ist, haben die Betriebe und Einrichtungen mit Kundenverkehr in geschlossenen Räumen darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der  örtlichen Gegebenheiten der Zutritt gesteuert Warteschlangen vermieden werden Insbesondere ist darauf hinzuwirken, dass ein Abstand von möglichst 2 Metern, mindestens 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind. Davon ausgenommen sind Tätigkeiten, bei denen engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist. Insbesondere solche im Zusammenhang mit der Erbringung von Heil- und Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln, der Erbringung ärztlicher, zahnärztlicher, psychotherapeutischer, pflegerischer und sonstiger Tätigkeiten der Gesundheitsversorgung und Pflege. · Über den Zugang für Besucher zu Fachkrankenhäusern für Psychiatrie mit Ausnahme der Fachkrankenhäuser für Gerontopsychiatrie, entscheidet die Leitung der jeweiligen Einrichtung. Über den Zugang für Besucher zu psychosomatischen Fachkrankenhäusern sowie kinder- und jugendpsychiatrischen Fachkrankenhäusern, jeweils einschließlich der zugehörigen Tageskliniken, entscheidet ebenfalls die Leitung der jeweiligen Einrichtung. · Der neue § 9 regelt den Umgang mit Verstößen gegen die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2.

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Tamm malt und kocht Die Gemeinde Tamm hat einen Malwettbewerb für Kinder (Tamm malt), sowie eine Rezept-Aktion (Tamm kocht) ausgerufen. Senden Sie uns gerne bis spätestens zum 19. April Ihre Bilder und Rezepte! Alle Informationen finden Sie hier: Bis zum 19. April können Bilder zum Kinder-Malwettbewerb „Tamm malt“ bei der Gemeinde eingereicht werden, entweder eingescannt und per Mail an info@tamm.org (Betreff: Malwettbewerb Ostern) oder aber eingeworfen in den Briefkasten des Rathauses (DIN A4 oder A3). Schreiben Sie einfach die den Namen und das Alter des Kindes mit auf das Bild und geben Sie bitte die Adresse mit an. In zwei Alterskategorien (bis 8 Jahre; ab 9 Jahren) werden jeweils drei Bilder prämiert in diesem Malwettbewerb. Darüber hinaus werden einige ausgewählte Bilder auch bei der Jahresausstellung im Rathaus präsentiert. Über einen alters- und themenunabhängigen Malwettbewerb für die Zeit nach Ostern informieren wir Sie noch zu gegebener Zeit. In den kommenden Wochen können Sie sich zudem an der Rezept-Aktion „Tamm kocht“ beteiligen und leckere Rezepte einreichen. Im ersten Themenblock geht es um Rezepte zum Thema Essen, egal ob Vorspeise, Hauptspeise oder Nachtisch. Dabei können Sie bis zum 19. April Rezepte einreichen, entweder per Mail an info@tamm.org (Betreff: Tamm kocht) oder aber eingeworfen in den Briefkasten des Rathauses. Bitte schicken Sie maximal drei Rezepte pro Person, geben Sie dabei alle Mengenangaben mit an und machen Sie ein Bild von Ihrem Gericht. Ausgewählte Rezepte werden dann Ende April im Amtsblatt veröffentlicht. Zudem ist dann nach Abschluss aller Themenblöcke ein Kochbuch geplant, in dem die besten Rezepte präsentiert werden. Im zweiten Themenblock wird es dann rund um das Motto „Tamm backt“ gehen, auf die wir Sie zu gegebener Zeit gesondert hinweisen.

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Die Gemeinde Tamm erlässt nach §§ 28 Abs. 1, 29, 30 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) i.V.m. § 1 Abs. 6 der Verordnung des Sozialministeriums über Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSGZustV) i.V.m. § 35 Satz 2 Landesverwaltungsverfahrensgesetz (LVwVfG) i.V.m. § 1 Abs. 5 der Verordnung des Innenministeriums zur Durchführung der Gemeindeordnung (DVO GemO) als zuständige Ortspolizeibehörde folgende Allgemeinverfügung über die häusliche Absonderung und weiteren Maßnahmen von Personen, die mit dem Corona-Virus (Erkrankung COVID-19; Virusname SARS-CoV-2) infiziert sind und deren Kontaktpersonen der Kategorie I zur Eindämmung und zum Schutz vor der Verbreitung des Corona-Virus. In den vergangenen Tagen und Wochen hat sich die Zahl der in Tamm lebenden Menschen, die nachweislich mit dem COVID-19-Erreger infiziert sind mehr und mehr erhöht. Gleichzeitig wächst auch die Zahl der Personen in Tamm, die mit einer nachweislich infizierten Person aus Tamm oder einem anderen Ort in Kontakt waren, ebenso stetig an. Diese Entwicklung spiegelt die Entwicklung im ganzen Landkreis und in der Region wider. Um in Anbetracht der steigenden Fallzahlen die personenbezogenen erforderlichen Maßnahmen zu treffen und damit Maßnahmen zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung des COVID-19-Erregers zu treffen, hat sich die Gemeinde Tamm als zuständige Ortspolizeibehörde entschlossen, eine Allgemeinverfügung über die Anordnung von Quarantäne-Maßnahmen für nachweislich Infizierte und in Tamm lebende Kontaktpersonen von Infizierten der Kategorie 1 zu erlassen. Aufgrund der extremen Gefahrenlage im gesamten Land wird die Verfügung auf diesem Wege notbekanntgemacht, sie tritt damit am 01. April 2020 in Kraft. Die Veröffentlichung im Wege der amtlichen Bekanntmachung erfolgt im Nachrichtenblatt am 3. April 2020. Die Allgemeinverfügung ist als Datei in der Anlage beigefügt. Die Gemeindeverwaltung Tamm steht mit allen betroffenen Menschen in Kontakt und wir wünschen allen betroffenen Menschen von ganzem Herzen eine gute und schnelle Genesung und Ihnen liebe Bürgerinnen und Bürger, dass Sie diese schwierige Zeit gut überstehen und wir gestärkt im Zusammenhalt aus dieser Krise herausgehen können.

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