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Der Eisenbahnanschluß, ein Postamt sowie der Ausbau der
Straßenver- bindung zu den Nachbarorten leiteten einen neuen Aufschwung der Gemeinde ein, der bis zum Ersten Weltkrieg anhielt. Das örtliche Handwerk blühte auf, und die ersten Industriebetriebe siedelten sich an. Mit dem Bahnanschluß verbesserten sich auch die Ab- satzchancen der Landwirtschaft und der neu errichteten Gärtnereibetriebe. Die Zahl der Arbeiter, die im Stuttgarter Wirtschaftsraum und in Ludwigs- burg Beschäftigung fanden, war in ständigem Ansteigen begriffen. Auch gewann das Dorf auf auswärtige Wohnungssuchende eine zunehmende Anziehungskraft. Die Gemeinde trug zeitgemäßen Bedürfnissen Rechnung. Im Jahr 1907 bekam das Dorf eine moderne Wasserleitung, nachdem es bereits im Vorjahr an die elektrische Stromversorgung angeschlossen worden war. |
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Die chronische Schulraumnot konnte 1913 durch einen großzügigen
Schul- hausneubau an der Bissinger Straße behoben werden. |
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