In den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts konnten die noch aus dem
Dreißigjährigen Krieg herrührenden Baulücken geschlossen werden.
Die Bevölkerung erreichte 1741 mit 543 Frauen, Männern und Kindern
den Vorkriegsstand. Sie wuchs rasch weiter an.
Im Jahr 1800 zählte die Gemeinde 843 Einwohner. Seit 1783 gab es auf
der Gemarkung außer dem Hauptort nahe dem abgegangenen Brachheim
einen zweiten Wohnplatz : den Fißlerhof, zunächst auch bloß Hof oder
aber Lausegertenhof genannt. Der Gründer des Hofs, der Tammer Bauer
Georg Fißler, versprach sich von seiner Siedlungsinitiative eine bessere
Nutzung der an der Gemarkungsgrenze gegen Bietigheim gelegenen Grund-
stücke, vor allem auch der Weingärten in den Lausegerten.

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